Ziel 2: Den Hun­ger been­den, Ernäh­rungs­si­cher­heit und eine bes­sere Ernäh­rung errei­chen und eine nach­hal­tige Land­wirt­schaft för­dern

Viele Menschen essen selten oder nie frisches Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse. Dadurch bekommen sie schneller Krankheiten, können weniger arbeiten und sind in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Hunger führt dazu, dass die betroffenen Menschen weniger Geld verdienen können, weil das fehlende Essen sie langfristig schwächt.

Was beinhaltet Ziel 2?

  • Ernährungssicherheit: Beseitigung von Hunger und Mangelernährung weltweit.
  • Nachhaltige Landwirtschaft: Nachhaltige Landwirtschaftspraktiken fördern und den Zugang zu Ressourcen für Landwirt*innen.
  • Bessere Ernährung: Alle Menschen sollen sich gesund und ausgewogen ernähren können.

Wie ist die Situation in Deutschland?

Mit Ziel 2 haben sich die Regierungen verpflichtet, Hunger und Ernährungsunsicherheit bis zum Jahr 2030 weltweit zu überwinden. Dabei gibt es Hunger und Mangelernährung nicht nur in ärmeren Ländern und Krisenregionen, auch in Deutschland sind Menschen von Ernährungsarmut betroffen. Etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung (rund drei Millionen Menschen) sind durch materielle Ernährungsarmut gefährdet.1

Fehlernährung und Fettleibigkeit nehmen in Deutschland und anderen reicheren Ländern deutlich zu. In Deutschland ist jedes vierte Kind übergewichtig. Weltweit löst Übergewicht 2025 erstmals Untergewicht als häufigste Form der Fehlernährung bei Kindern ab.2 Das führt zu einer Reihe von sozialen und gesundheitlichen Problemen, wie Diabetes. Eine der Ursachen ist, dass stark verarbeitete Lebensmittel zunehmend Obst, Gemüse und Proteine ersetzen. Zusätzlich erschweren die extremen Preisanstiege der vergangenen Jahre vor allem für wirtschaftlich schwächere Familien eine ausgewogene Ernährung. Die Bundesregierung versucht dem unter anderem durch gesunde Mahlzeiten in Kitas und Schulen zu begegnen, die den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entsprechen.3

Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.

Jean Ziegler, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung

Um die Ressourcen zu schonen und nachhaltig eine ausgewogene Ernährung zu sichern, soll auch die ökologische Landwirtschaft ausgebaut werden - in Deutschland wächst die landwirtschaftliche Fläche, die ökologisch bewirtschaftet wird: 2024 entsprach der Anteil 11,5 Prozent. Das Ziel der Bundesregierung bis 2030 fast ein Drittel (30 Prozent) so zu bewirtschaften, ist damit aber noch weit entfernt.4

Wie ist die Situation international?

Die Anzahl der unterernährten Menschen ist weltweit lange konstant gesunken, bereits vor derCOVID-19-Pandemie änderte sich das – die Zahl stieg wieder. Diese Tendenz wurde durch die Pandemie verstärkt und die Lage hat sich seitdem nur langsam wieder verbessert. 28 Prozent der Weltbevölkerung haben keinen regulären Zugang zu sicherer, vollwertiger und ausreichender Nahrung. Das sind deutlich mehr als 2015, dem Vergleichsjahr für die Erreichung der 17 Ziele. Während sich die Situation in Südamerika, Süd- und Südostasien verbessert hat, breitet sich Hunger in Afrika und Westasien weiter aus. 2024 waren in Afrika südlich der Sahara über 22 Prozent der Menschen von Hunger betroffen, viele davon Kinder. Der Anstieg der Lebensmittelpreise hat sich auch dort zwar abgeschwächt, sie bleiben aber in vielen Ländern überdurchschnittlich hoch.5

Eine der Ursachen für den Nahrungsmittelmangel in zahlreichen Ländern des globalen Südens ist die zunehmende Nutzung von Anbauflächen für den Export in reichere Länder wie Deutschland.  Diese Flächen fehlen dann für die Ernährung der Bevölkerung vor Ort. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen kämpfen im Wettbewerb mit großen Agrarbetrieben ums Überleben, dabei sind sie gerade in ärmeren Ländern wichtig für die Ernährungssicherheit.

Podcast-Folge zu Ziel 2

Kein Hunger

Unterziele

Unterziel 2.1

All­ge­mei­ner Zugang zu siche­ren und nähr­stoff­rei­chen Lebens­mit­teln

Unterziel 2.2

Alle For­men der Man­ge­l­er­näh­rung been­den

Unterziel 2.3

Pro­duk­ti­vi­tät und Ein­kom­men von Klein­bau­ern ver­dop­peln

Unterziel 2.4

Nach­hal­tige Lebens­mit­tel­pro­duk­tion und wider­stands­fä­hige land­wirt­schaft­li­che Metho­den

Unterziel 2.5

Gene­ti­sche Viel­falt in der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion erhal­ten

Unterziel 2.A

Inves­ti­ti­o­nen in länd­li­che Infra­s­truk­tur, Agra­r­for­schung, Tech­no­lo­gie und Gen­ban­ken

Unterziel 2.B

Agra­r­han­dels­be­schrän­kun­gen, Markt­ver­zer­run­gen und Exports­ub­ven­ti­o­nen ver­hin­dern

Unterziel 2.C

Sta­bile Lebens­mit­tel­roh­stoff­märkte und raschen Zugang zu Infor­ma­ti­o­nen sicher­stel­len

Unterziel 2.1

All­ge­mei­ner Zugang zu siche­ren und nähr­stoff­rei­chen Lebens­mit­teln

Unterziel 2.2

Alle For­men der Man­ge­l­er­näh­rung been­den

Unterziel 2.3

Pro­duk­ti­vi­tät und Ein­kom­men von Klein­bau­ern ver­dop­peln

Unterziel 2.4

Nach­hal­tige Lebens­mit­tel­pro­duk­tion und wider­stands­fä­hige land­wirt­schaft­li­che Metho­den

Unterziel 2.5

Gene­ti­sche Viel­falt in der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion erhal­ten

Unterziel 2.A

Inves­ti­ti­o­nen in länd­li­che Infra­s­truk­tur, Agra­r­for­schung, Tech­no­lo­gie und Gen­ban­ken

Unterziel 2.B

Agra­r­han­dels­be­schrän­kun­gen, Markt­ver­zer­run­gen und Exports­ub­ven­ti­o­nen ver­hin­dern

Unterziel 2.C

Sta­bile Lebens­mit­tel­roh­stoff­märkte und raschen Zugang zu Infor­ma­ti­o­nen sicher­stel­len

Unterziel 2.1

All­ge­mei­ner Zugang zu siche­ren und nähr­stoff­rei­chen Lebens­mit­teln

Unterziel 2.2

Alle For­men der Man­ge­l­er­näh­rung been­den

Unterziel 2.3

Pro­duk­ti­vi­tät und Ein­kom­men von Klein­bau­ern ver­dop­peln

Unterziel 2.4

Nach­hal­tige Lebens­mit­tel­pro­duk­tion und wider­stands­fä­hige land­wirt­schaft­li­che Metho­den

Unterziel 2.5

Gene­ti­sche Viel­falt in der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion erhal­ten

Unterziel 2.A

Inves­ti­ti­o­nen in länd­li­che Infra­s­truk­tur, Agra­r­for­schung, Tech­no­lo­gie und Gen­ban­ken

Unterziel 2.B

Agra­r­han­dels­be­schrän­kun­gen, Markt­ver­zer­run­gen und Exports­ub­ven­ti­o­nen ver­hin­dern

Unterziel 2.C

Sta­bile Lebens­mit­tel­roh­stoff­märkte und raschen Zugang zu Infor­ma­ti­o­nen sicher­stel­len

Tu Du's

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Gehe wählen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Kaufe regionale Produkte.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Mache Druck bei Politikern.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Trinke Leitungswasser.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Spende alte Fahrräder.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Gehe Blut spenden.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Gehe wählen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Kaufe regionale Produkte.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Mache Druck bei Politikern.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

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Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Trinke Leitungswasser.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

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Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Spende alte Fahrräder.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Gehe Blut spenden.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!