Ziel 12: Nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter sicher­stel­len

Braunkohle, Öl, Holz, Obst, Gemüse und Getreide - für den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt, brauchen wir immer mehr Ressourcen. Die Menge an Rohstoffen, die wir zur Herstellung unserer gewünschten Produkte brauchen, hat sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. Im Jahr 2018 verbrauchte jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich über 16 Tonnen Rohstoffe, das entspricht dem Gewicht von 11 Autos. In Ländern mit hohem Einkommen war die Menge 13 Mal höher, als in Ländern mit niedrigem Einkommen. Länder mit hohem Einkommen können ihren Rohstoffbedarf alleine meist nicht decken und beziehen daher viele Ressourcen aus Ländern des Globalen Südens.

Wie können wir mit den knappen Ressourcen unseres Planeten so umgehen, dass sie auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben? Dazu ist ein tiefgreifender Wandel unserer Produktions- und Konsumpraktiken notwendig, weg von einer „Wegwerf-Kultur“ und hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der weniger verschwendet und mehr wiederverwendet und recycelt wird. Seit 1970 hat sich der weltweite Konsum an materiellen Gütern mehr als verdreifacht, Tendenz noch immer steigend.

Immer wieder gibt der Mensch Geld aus, das er nicht hat, für Dinge, die er nicht braucht, um damit Leuten zu imponieren, die er nicht mag.

Danny Kaye, Schauspieler, Komiker und Sänger

Allein die weltweite Plastikproduktion ist von 1,5 Millionen Tonnen im Jahr 1950 auf 370 Millionen im Jahr 2020 angestiegen. Bis 2017 haben wir mehr als 8,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll erzeugt – fast 80 Prozent davon landet wiederum in Deponien oder in der Umwelt, nur neun Prozent wurde recycelt. Weltweit werden pro Minute 1 Million Plastik-Trinkflaschen gekauft und immer noch 5 Billionen Plastiktüten pro Jahr verbraucht und weggeworfen. Und das, obwohl in den letzten Jahren vermehrt über die Folgen von Umweltverschmutzung beispielsweise durch Plastikmüll berichtet wurde.

Auch Müll aus elektronischen und elektrischen Geräten ist ein Problem. Im Jahr 2019 produzierte jeder Mensch im Schnitt 7,3 kg Elektroschrott. Davon wurden nur 1,7 kg wiederverwertet oder umweltgerecht entsorgt. Die nicht sachgemäße Entsorgung von Elektroschrott belastet die Umwelt. Außerdem gelangen viele wertvolle Rohstoffe aus dem Schrott so nicht wieder in den Materialkreislauf.

Wie ist die Situation in Deutschland?

In Industrieländern wie Deutschland ist der Ressourcenverbrauch pro Kopf besonders groß. Jeder Deutsche wirft pro Jahr durchschnittlich etwa 1,5 kg Kleidung, 85 kg Nahrungsmittel und rund 25 kg Plastikverpackungen in den Müll. Um auf die Flut an Plastikmüll zu reagieren, ist in der EU am 3. Juli 2021 ein Verbot von Einwegplastik wie Strohhalmen oder Wattestäbchen in Kraft getreten. Doch Plastikverpackungen sind noch immer allgegenwärtig.

Auch die richtige Mülltrennung hilft nur bedingt, denn die Hälfte der Plastikabfälle können nicht wiederverwertet werden. In Deutschland ist „Containern“, also das Retten von ungebrauchten Nahrungsmitteln aus dem Müll, trotz dramatischer Lebensmittelverschwendung noch immer illegal. Vorbild könnten hier Gesetzgebungen wie in Frankreich sein, wo es für Händler verboten ist, neuwertige Lebensmittel wegzuwerfen.

Wichtig ist auch Information und Transparenz: Durch Umweltsiegel auf Produkten, wie den „Blauen Engel“, können Verbraucher erkennen, ob ein Produkt nachhaltig hergestellt wurde oder es bei der Nutzung beispielsweise wenig Energie verbraucht oder Treibhausgase ausstößt. Über 12.000 Produkte und Dienstleistungen in Deutschland sind mit dem Blauen Engel versehen.

Verbraucherinnen und Verbraucher in den Industrieländern haben überdurchschnittlich viel Macht, um mit ihren Entscheidungen auch globale Produktionsketten zu beeinflussen, zum Beispiel durch den Umstieg auf regionale, ökologische und fair gehandelte Lebensmittel.

Marktanteil von Produkten mit staatlichem Umweltzeichen (© Destatis)
© Statistisches Bundesamt/Destatis

Unterziele

Unterziel 12.1

Umset­zung des 10-jäh­ri­gen Pro­gramm­rah­mens für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.2

Nach­hal­tige Bewirt­schaf­tung und Nut­zung natür­li­cher Res­sour­cen

Unterziel 12.3

Hal­bie­rung der glo­ba­len Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung pro Kopf

Unterziel 12.4

Umwelt­ver­träg­li­cher Umgang mit Che­mi­ka­lien und Abfäl­len

Unterziel 12.5

Deut­li­che Ver­rin­ge­rung des Abfal­lauf­kom­mens

Unterziel 12.6

Ermu­ti­gung von Unter­neh­men zur Ein­füh­rung nach­hal­ti­ger Prak­ti­ken und Nach­hal­tig­keits­be­richt­er­stat­tung

Unterziel 12.7

För­de­rung nach­hal­ti­ger Ver­fah­ren im öffent­li­chen Beschaf­fungs­we­sen

Unterziel 12.8

Sicher­stel­lung eines all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis­ses für nach­hal­tige Lebens­wei­sen

Unterziel 12.A

Unter­stüt­zung der wis­sen­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Kapa­zi­tä­ten in Ent­wick­lungs­län­dern für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.B

Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung von Instru­men­ten zur Über­prü­fung von nach­hal­ti­gem Tou­ris­mus

Unterziel 12.C

Besei­ti­gung von Markt­ver­zer­run­gen, die ver­schwen­de­ri­schen Kon­sum för­dern

Unterziel 12.1

Umset­zung des 10-jäh­ri­gen Pro­gramm­rah­mens für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.2

Nach­hal­tige Bewirt­schaf­tung und Nut­zung natür­li­cher Res­sour­cen

Unterziel 12.3

Hal­bie­rung der glo­ba­len Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung pro Kopf

Unterziel 12.4

Umwelt­ver­träg­li­cher Umgang mit Che­mi­ka­lien und Abfäl­len

Unterziel 12.5

Deut­li­che Ver­rin­ge­rung des Abfal­lauf­kom­mens

Unterziel 12.6

Ermu­ti­gung von Unter­neh­men zur Ein­füh­rung nach­hal­ti­ger Prak­ti­ken und Nach­hal­tig­keits­be­richt­er­stat­tung

Unterziel 12.7

För­de­rung nach­hal­ti­ger Ver­fah­ren im öffent­li­chen Beschaf­fungs­we­sen

Unterziel 12.8

Sicher­stel­lung eines all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis­ses für nach­hal­tige Lebens­wei­sen

Unterziel 12.A

Unter­stüt­zung der wis­sen­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Kapa­zi­tä­ten in Ent­wick­lungs­län­dern für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.B

Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung von Instru­men­ten zur Über­prü­fung von nach­hal­ti­gem Tou­ris­mus

Unterziel 12.C

Besei­ti­gung von Markt­ver­zer­run­gen, die ver­schwen­de­ri­schen Kon­sum för­dern

Unterziel 12.1

Umset­zung des 10-jäh­ri­gen Pro­gramm­rah­mens für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.2

Nach­hal­tige Bewirt­schaf­tung und Nut­zung natür­li­cher Res­sour­cen

Unterziel 12.3

Hal­bie­rung der glo­ba­len Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung pro Kopf

Unterziel 12.4

Umwelt­ver­träg­li­cher Umgang mit Che­mi­ka­lien und Abfäl­len

Unterziel 12.5

Deut­li­che Ver­rin­ge­rung des Abfal­lauf­kom­mens

Unterziel 12.6

Ermu­ti­gung von Unter­neh­men zur Ein­füh­rung nach­hal­ti­ger Prak­ti­ken und Nach­hal­tig­keits­be­richt­er­stat­tung

Unterziel 12.7

För­de­rung nach­hal­ti­ger Ver­fah­ren im öffent­li­chen Beschaf­fungs­we­sen

Unterziel 12.8

Sicher­stel­lung eines all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis­ses für nach­hal­tige Lebens­wei­sen

Unterziel 12.A

Unter­stüt­zung der wis­sen­schaft­li­chen und tech­no­lo­gi­schen Kapa­zi­tä­ten in Ent­wick­lungs­län­dern für nach­hal­tige Kon­sum- und Pro­duk­ti­ons­mus­ter

Unterziel 12.B

Ent­wick­lung und Imple­men­tie­rung von Instru­men­ten zur Über­prü­fung von nach­hal­ti­gem Tou­ris­mus

Unterziel 12.C

Besei­ti­gung von Markt­ver­zer­run­gen, die ver­schwen­de­ri­schen Kon­sum för­dern

Tu Du's

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Gehe wählen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Kaufe regionale Produkte.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Gehe Blut spenden.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Trinke Leitungswasser.

Mache Druck bei Politikern.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Spende alte Fahrräder.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Gehe wählen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Kaufe regionale Produkte.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Gehe Blut spenden.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Trinke Leitungswasser.

Mache Druck bei Politikern.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Spende alte Fahrräder.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.