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Nachhaltig Unverpackt

Interview mit Milena Glimbovski

Hast du dich beim Einkaufen auch schon mal über unnötige Plastikverpackungen geärgert? In Folie eingeschweißte Gurken, Tomaten in Plastiktüten und überall Verpackungen, die zu Hause meist direkt in den Müll wandern. Doch es geht auch anders! Das dachte sich Milena Glimbovski und gründete „Original Unverpackt“-  Berlins ersten Supermarkt ohne Einwegverpackungen.

Das Startkapital für das Projekt kam mithilfe einer Crowdfunding-Aktion zusammen und 2014 wurde der Laden eröffnet. Hier können die Kundinnen und Kunden zahlreiche Lebensmittel lose kaufen oder in eigene Behälter abfüllen. Außerdem gibt es einen Online-Shop. Milena und ihr Team möchten so für möglichst viele alltägliche Produkte nachhaltige Alternativen anbieten.

Milena Glimbovski gilt als eine Vorreiterin der Zero-Waste-Bewegung in Deutschland. Der Original Unverpackt Laden bekam viel Aufmerksamkeit in den Medien und regte so die Gründung weiterer Verpackungsfreier Geschäfte an. Inzwischen gibt es auch den von ihr mit gegründeten Verein „Unverpackt e.V. – Verband der Unverpackt-Läden“.

Zudem hält sie Vorträge und hilft gerne anderen Engagierten beim Thema Zero Waste weiter. Beim 17Ziele Community Camp war Milena als Lightning Talk Speakerin dabei und hat u. a. von ihren Erfahrungen als Gründerin eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Geschäftsmodells erzählt. Nun hat sie uns noch ein paar Fragen beantwortet.

Im 17Ziele Community-Camp hast du über das Thema Aktivismus mit Wirkung gesprochen. Wie bist du selbst zur Aktivistin geworden und was war dir dabei besonders wichtig?

Ich weiß gar nicht, wann der Moment kam, dass ich zur Aktivistin wurde. Es war eher so, dass ich seit meiner Jugend immer wieder versucht habe, mich für etwas einzusetzen, was mir am Herzen liegt. Sei es der Lieblingsskatepark oder faire Schokolade. Heute ist es eben die Klima- und Biodiversitätskrise, weil es gerade kaum etwas Wichtigeres gibt.

Was war die größte Herausforderung, die es auf deinem Weg gab?

Zeit. Als Arbeitgeberin kann ich meine Zeit frei einteilen, und kann mich mehr engagieren als andere. Gleichzeitig bin ich Mutter. Und dann damit meinen Frieden zu finden, dass ich nicht zu weit entfernten Demos gehen, aber auf andere Weise etwas bewirken kann.

Milena Glimbovski im Original Unverpackt Laden

Du hast dich viel mit Zero Waste und Nachhaltigkeit beschäftigt. Warum treiben dich diese Themen um?

Zero Waste hat mich umgetrieben, aber tatsächlich war, und ist bis heute, die Nachhaltigkeit mein wichtigster Motor. Mir ist Gerechtigkeit wichtig. Gegenüber dem globalen Süden aber auch den folgenden Generationen. Wenn wir die Welt weiter verfeuern, kann es diese nicht geben.

Für welche Ziele setzt du dich zurzeit besonders ein?

Zurzeit ist mir das Thema Klimaanpassung wichtig. Weil die Klimakrise ist bereits hier. Und neben dem, dass wir Klimaschutz betreiben müssen, ist es mir wichtig, dass wir auch unsere Gesellschaft und Infrastruktur an die Klimakonsequenzen anpassen.

Deiner Erfahrung als Aktivistin nach: Wie kann man wirklich etwas verändern? Was hat eine konkrete Wirkung und was funktioniert vielleicht auch eher weniger?

Man kann auf verschiedenen Wegen etwas verändern. Bottom-Up: Viele Menschen, die kleine Dinge machen, und so den Druck auf Politik, Industrie und Gesellschaft erhöhen. Und Top-Down: Einzelne Politikerinnen und Politiker oder Unternehmen, die schnell und effizient Dinge verändern konnten - von sich aus. Die einen neuen Standard kreierten, wie Veganz oder Rügenwalder Mühle für die vegane Ernährung. Rügenwalder Mühle verdient nun mehr mit den vegetarischen Produkten als mit den tierischen.

Welche Tipps würdest du einer Person geben, die aktiv werden möchte?

Fang einfach an – zusammen mit anderen. Such dir Gleichgesinnte. Erstens macht es mehr Spaß und zweitens kann man zusammen mehr bewirken. Es gibt so viele Vereine, NGOs, Firmen, Institute, die schon genau für das kämpfen, was auch dir wichtig ist. Oder starte etwas mit anderen zusammen, wenn du noch nicht das Richtige gefunden hast. Aber Hauptsache einfach mal machen!

 

Sich mit anderen austauschen und vernetzen, um gemeinsam etwas zu bewegen –  dazu hatten Teilnehmende aus ganz Deutschland beim 17Ziele Community Camp Gelegenheit. Weitere Community Camps sind bereits in Planung. Dich erwarten wieder spannende Speakerinnen und Speaker wie Milena und jede Menge engagierte Gleichgesinnte. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Tu Du's

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe regionale Produkte.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Gehe Blut spenden.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Trinke Leitungswasser.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Spende alte Fahrräder.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Mache Druck bei Politikern.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Gehe wählen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe regionale Produkte.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Gehe Blut spenden.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Trinke Leitungswasser.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Spende alte Fahrräder.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Mache Druck bei Politikern.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Gehe wählen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.