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Desafío 2030 – Der Weg zur Erreichung der 17 Ziele im chilenischen Fernsehen

Keine Frage: Die Covid-19-Pandemie ist ein Rückschlag bei den Bemühungen zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Um den Zug in Richtung 2030 wieder in Gang zu bringen, sind Inspiration und Hoffnung vonnöten. Inmitten all der beunruhigenden Nachrichten brauchen die Menschen auch Geschichten über Fortschritte – darüber, was wir schon erreicht haben und was wir noch erreichen können. Genau darum geht es bei Desafío 2030 („Herausforderung 2030“).
Die 2017 gestartete chilenische Dokumentarserie macht die Zuschauer mit Projekten und Ideen bekannt, die dabei helfen, die 17 Ziele zu erreichen. Am Anfang der meisten Sendungen wird zunächst eine innovative Initiative im Ausland vorgestellt. Dann wendet sich die Aufmerksamkeit auf vergleichbare Projekte in Chile, und die Zuschauer sehen, dass Fortschritt auch in ihrer nahen Umgebung möglich ist.
In bislang vier Staffeln mit je acht Folgen hat die Dokumentarfilmreihe schon ein beeindruckendes Themenspektrum abgedeckt: von urbaner Landwirtschaft und sauberer Energie bis zur Integration von Einwanderern; von Gleichberechtigung der Geschlechter bis zu nachhaltigen Städten; von Abfallmanagement bis zu Nachhaltigkeitswissenschaft. Auf der Suche nach Erfolgsgeschichten war das Produktionsteam von Desafío nicht nur in Chile unterwegs, sondern auch in Deutschland, Norwegen und Schweden.
Die Produktion setzt auf Dialog- und Interviewformate. Programmdirektor Pedro Mancilla ermuntert seine Gesprächspartner dazu, ihre Projekte zu erklären und über ihre Motivation zu sprechen. Die Zuschauer erkennen, dass Fortschritt oft das Ergebnis von individuellem Engagement ist.
Die letzte Folge der dritten Staffel zum Beispiel widmet sich dem Thema „soziale Integration“. Zunächst folgen die Zuschauer der Projektleiterin Camila Salazar auf eine Besichtigungstour ins Fryshuset, ein großes Jugendzentrum in Stockholm, das jungen Leuten Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Dann stellt die Sendung Nadia Sellström und Nelson Herrera vor; zwei Sozialarbeiter, die in ihrem Gemeinschaftszentrum betagten Einwanderern aus Lateinamerika einen Ausweg aus Einsamkeit und Isolation weisen. Im Schlussteil der Folge kehren wir nach Chile zurück und treffen Hilda Aliste und Ricardo Fritz, die mit ihrem Tango-Klub eine Zuflucht vor den Mühen des Alltags in Santiago geschaffen haben. Sie erzählen anrührend vom Bedürfnis nach Gemeinschaft und vom Tango, der die Menschen verbindet und ihnen das Herz öffnet.
Desafío 2030 macht Innovation sichtbar und inspiriert die Menschen im Sinne des Mottos „Piensa global, actúa local“ – „Denk global, handle lokal!“ Indem sie ausländische und einheimische Initiativen nebeneinanderstellen, gelingt es den Programm-Machern, ein Bewusstsein von weltweiter Gemeinschaft und Partnerschaft zu schaffen. Dadurch dass sie sich weniger für Regierungsmaßnahmen interessieren, sondern vor allem zeigen, was einzelne Menschen tun, stellen sie heraus, dass es die Bürger sind, die im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsziele stehen.
Wenn Kommunikatoren heute auch immer stärker auf digitale Medien setzen, bleibt das altbekannte Fernsehen doch ein enorm wichtiger Kanal. Die Zahl der Haushalte mit Fernsehgeräten wächst weltweit immer noch. Jedes Jahr am 21. November feiern die Vereinten Nationen den Welttag des Fernsehens, der uns daran erinnern soll, dass Fernsehen ein unverzichtbares Medium ist, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit auf wichtige globale Themen zu lenken.
Bislang hat Desafío 2030 auf dem Kultur- und Bildungssender Canal 13c ungefähr 4.860.000 Zuschauer erreicht. Die Sendungen sind ebenso über YouTube zugänglich, und auch auf Facebook sind die Projektleiter sehr aktiv. Hinter dem Projekt Desafío 2030 steht IUS (Innovación Urbana Sustentable), eine Consulting-Agentur aus Santiago, die auf die Agenda 2030 spezialisiert ist.
Im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsziel Nr. 17 – „Partnerschaft zur Erreichung der Ziele“ – stützt sich das Projekt auf eine breite Allianz von Partnern in Chile und im Ausland. Dazu zählen die chilenische Regierung, Universitäten, NGOs und Unternehmen. Bei der Filmproduktion im Ausland wurde das Team von den Botschaften der bereisten Länder und von Entwicklungsagenturen unterstützt. Schirmherrin des gesamten Projekts ist die Vertretung der Vereinten Nationen in Chile.
Diese Herangehensweise spiegelt den allgemeinen chilenischen Ansatz wider, die 17 Nachhaltigkeitsziele im Rahmen von Multi-Stakeholder-Partnerschaften umzusetzen. „Allianzen bilden“ ist ein Kernprinzip in Chiles freiwilligem nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, der 2019 den Vereinten Nationen vorgelegt wurde. Der Bericht nennt Desafío 2030 als herausragendes Beispiel für solch eine Zusammenarbeit und würdigt das Projekt dafür, Wissen um gute Praxis, innovative Lösungen und innovative Technologien zu verbreiten.
Zwar hat die COVID-19-Pandemie die Produzenten von Desafío daran gehindert, 2020 eine neue Staffel zu drehen; sobald die Arbeitsbedingungen sich normalisiert haben, sollen aber neue Sendungen produziert werden. Es ist geplant, die Umsetzung der 17 Ziele bis zum Agenda-Endjahr 2030 zu begleiten. Dazu will man neue Partner und neue Projekte in weiteren Ländern finden.
In herausfordernden Zeiten werden inspirierende Neuigkeiten über Fortschritte bei der Erreichung der Ziele dringend gebraucht. Zum Glück gibt es nicht nur ein großes Netz von Kommunikatoren, sondern vor allem auch wundervolle Erfahrungen, die zu teilen, und Geschichten, die zu erzählen sich lohnt. Lasst uns die gute Nachricht verbreiten!

Tu Du's

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Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

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Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Spende alte Fahrräder.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe regionale Produkte.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Trinke Leitungswasser.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

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