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„Der Fußball hat mir ein neues Leben geschenkt.“

- erzählt Tuğba Tekkal in der aktuellen Podcastfolge mit 17Ziele-Moderator Felix Seibert-Daiker und bringt damit auf den Punkt, wie viel Kraft in Teilhabe und Selbstermächtigung steckt. Als Tochter einer jesidischen Familie und ehemalige Profifußballerin kennt sie die Herausforderungen, die mit Herkunft, Geschlecht und sozialem Status verbunden sind.

In dieser Folge berichtet sie, wie aus ihrem persönlichen Wendepunkt eine politische Haltung entstand: Mit ihrer Organisation HAWAR.help setzt sich Tuğba Tekkal heute für Menschenrechte, Bildung und Sichtbarkeit ein – besonders für geflüchtete Mädchen, religiöse Minderheiten und Überlebende von Gewalt. Denn Empowerment bedeutet für sie nicht nur, Menschen zu helfen, sondern ihnen zuzutrauen, selbst Gestalter*innen ihrer Zukunft zu werden.

Empowerment als Schlüssel zu den 17 Zielen

Ob Geschlechtergerechtigkeit (Ziel 5), hochwertige Bildung (Ziel 4) oder weniger Ungleichheiten (Ziel 10), Tuğba Tekkal zeigt, wie nachhaltige Entwicklung mit strukturellem Wandel und gerechter Teilhabe einhergeht. Empowerment beginnt dort, wo Menschen nicht nur mitgedacht, sondern eingebunden werden oder eigene Projekte ins Leben rufen – politisch, sozial und kulturell.

Der Fußball hat mir all das wiedergegeben, nämlich den Glauben an mich selbst. Und das ist das, was ich zurückgeben wollte an all die Menschen, vor allem an all die jungen Mädchen, die nach Deutschland kommen."
- Tuğba Tekkal

Miteinander statt übereinander sprechen

Tuğba Tekkal plädiert für ein Umdenken in der politischen Debatte: Weg von reiner Repräsentation hin zu echter Beteiligung. Wer über marginalisierte Gruppen spricht, sollte ihnen auch aktiv zuhören. Unsere neue Podcastfolge ist also eine Einladung, genauer hinzuschauen und Verantwortung für eine inklusive Gesellschaft zu übernehmen, die niemanden zurücklässt.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

Info Slide zu Frauenfußball © 17Ziele

 

Foto Tuğba Tekkal: © Paul Küster

Und überall da wo es Podcasts gibt!

 

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Gehe Blut spenden.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Kaufe regionale Produkte.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Trinke Leitungswasser.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Spende alte Fahrräder.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Gehe wählen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Mache Druck bei Politikern.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Gehe Blut spenden.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

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Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

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Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

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