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Ist Klimaschutz wirklich ein „Verliererthema“?

Klimaschutz gilt in gesellschaftlichen Debatten oft als unbequem – genau hier setzt Pauline Brünger an und erklärt, dass konträre Interessen aufeinander prallen und hitzige Diskurse auslösen. Dann heißt es: fossile Energien weiter nutzen vs. den Klimawandel stoppen. In dieser "TU DU`s" Podcastfolge mit Moderatorin Katie Gallus macht Klimaaktivistin Pauline Brünger deutlich, warum wir Transformation nicht länger vertagen dürfen.

„Die 17 Ziele sind ein Versprechen.“ Für Pauline Brünger sind die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen nicht bloß abstrakte Politikpapiere sind, sondern eine Richtschnur für transformatives Handeln.

Pauline Brünger & Katie Gallus in der re:publica Podcastbooth 2025 © 17Ziele

Klimapolitik im Spannungsfeld von Gerechtigkeit und Kosten

Schon als Grundschulkind verspürte Pauline Brünger ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Heute sieht sie die Klimapolitik in Deutschland mit gemischten Gefühlen: Instrumente wie die CO²-Bepreisung sind wichtig, aber oft ungerecht ausgestaltet. In der aktuellen Folge skizziert die Aktivistin, wie die Bepreisung umgesetzt werden kann, ohne dabei Ungerechtigkeiten für Menschen mit mittlerem Einkommen oder Privatpersonen aufzuwerfen.

Für die Fridays-for-Future-Aktivistin liegt die Lösung für steigende Preise und politische Blockaden nicht in der Verzögerung, sondern im aktiven Klimaschutz. Wer auf erneuerbare Energien setzt und eine gerechte Transformation gestaltet, senkt die Kosten, schafft Sicherheit und nimmt den Menschen ihre Ängste.

Klimaschutz = Generationengerechtigkeit

Brünger gehörte 2018 zu einer der ersten Aktivist*innen von Fridays for Future. Heute will die Bewegung mehr als nur protestieren – sie versteht sich als Richtungsweiser für Politik und Gesellschaft.

Pauline Brünger macht in diesem Gespräch deutlich: Lobbyinteressen müssen zurückstehen und gesellschaftliche Interessen vorgezogen werden, wenn es um die existenziellen Fragen der Zukunft und Generationengerechtigkeit geht.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DUs Earth Overshoot Day © 17Ziele

 

Foto Pauline Brünger: © Pauline Brünger

Und überall da wo es Podcasts gibt!

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Kaufe regionale Produkte.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Gehe Blut spenden.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Trinke Leitungswasser.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Gehe wählen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Spende alte Fahrräder.

Mache Druck bei Politikern.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

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Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

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Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!