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Die deutschlandweiten SchulKinoWochen gehen bald los

Wie können wir ein gutes Leben für alle Menschen ermöglichen und dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche zukünftig in einer gerechten, friedlichen und nachhaltigen Welt aufwachsen?

Auf diese Fragen bieten sieben ausgewählte Filme ab Herbst 2025 Antworten und Ansätze. Die Filme laden zur tiefergehenden Beschäftigung mit den in der Agenda 2030 formulierten globalen Nachhaltigkeitszielen ein.

Während der SchulKinoWochen finden in allen Bundesländern pädagogisch begleitete Filmvorführungen mit Gesprächsgästen statt. Mehr Informationen sowie pädagogisches Begleitmaterial mit Arbeitsblättern zur Vor- und Nachbereitung des Kinoerlebnisses gibt es unter: VisionKino.

Das Filmprogramm 2025/26

Wenn euch Filme aus dem Programm interessieren, dann informiert euch, meldet euch mit euren Klassen an und, holt euch mit dem Unterrichtsmaterial Unterstützung und Inspiration dafür, welche Themenbereiche ihr in eurem Unterricht fokussieren wollt.

Habt ein wunderbares Filmerlebnis mit spannendem Input, das zu mehr Engagement und einem sozialen, globalen Miteinander anregt!

DER WILDE ROBOTER

Der Service-Roboter Roz strandet nach einem Containerschiffbruch auf einer Insel, auf der kein einziger Mensch, aber viele Tiere leben. Ihrer Programmierung folgend sucht Roz eine Aufgabe, erlernt in Windeseile die Sprachen und Verhaltensweisen der Tiere. Diese aber grenzen sie aus, zuerst argwöhnisch, dann spöttisch. In einem Rotfuchs, einem Opossum und einem Gänseküken findet sie schließlich Familie. Als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, überwindet sie ihre Programmierung und steht für Tiere und Natur ein. Ein Film über das Ankommen und Zusammenhalten.

Themen: Natur und Tiere, Vielfalt, Unterschiede, Ausgrenzung, Diskriminierung, Migrationsgesellschaft, Zusammenhalt, Roboter

Unterrichtsfächer: Deutsch, Kunst, Biologie, Sachkunde, Lebenskunde/Ethik/Religion

© 2024 Universal Pictures

ZIRKUSKIND

Santino wächst in einer Zirkusfamilie auf, die mit Tieren und Wohnwagen durch Deutschland zieht. Neben Showeinlagen sehen wir den Alltag der Familie, zu der auch der letzte große Zirkusdirektor des Landes gehört. Visualisiert mit bunten Animationen erzählt der Uropa dem jungen Santino nicht nur von einem besonderen Elefanten, sondern auch von der Verfolgung der Sint*izze und Rom*nja im Nationalsozialismus. Mit Vorurteilen, Klischees und Ungleichheit wird die Familie bis heute konfrontiert. Santino begegnet in den wechselnden Schulen immer wieder denselben Fragen, statt selbst viel zu lernen.

Themen: Zirkus, Familie, Familiengeschichte, Sint*izze, Bildung, Nationalsozialismus, Vorurteile

Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde, Geschichte, Sport, Kunst, Lebenskunde/Ethik/Religion

© Flare Film + Julia Lemke 2025

FLOW

Eine Überschwemmung vertreibt Tiere aus ihrem Lebensraum. Die Katze muss sich entscheiden, ob sie ihre Ängste überwinden und sich auf einem Boot mit anderen Tieren ins Ungewisse treiben lassen kann. Sie traut sich und lernt dabei mehr über die sie umgebende Natur und Kultur, die Sprachen der anderen Tiere und das vertrauensvolle Miteinander aller. Klimawandel, Flucht und Vertreibung werden hier kindgerecht dargestellt.

Themen: Tiere und Natur, Klimawandel, Umweltschäden, Flucht, Gefühle, Vertrauen, Ängste, Zusammenhalt, Sprache(n), Klischees, Solidarität, Talente

Unterrichtsfächer: Sachkunde, Kunst, Deutsch, Englisch, Lebenskunde/Ethik/Religion, NaWi, Erdkunde

© 2024 Dream Well Studio, Sacrebleu Productions, Take Five

SISTERQUEENS

Die drei Freundinnen Jamila (9), Rachel (11) und Faseeha (12) sind Teil des Rap-Projekts „Sisterqueens“ im Berliner Wedding. Unter Anleitung etablierter Rapperinnen lernen sie, mit Kunst für ihre Werte einzustehen und Ungerechtigkeiten anzuprangern. Der beobachtende Dokumentarfilm begleitet die drei Mädchen über mehrere Jahre hinweg beim Erwachsenwerden und bei ihren ersten Schritten als Künstlerinnen. Sie bieten Geschlechterklischees im Rap die Stirn ebenso wie Rassismus.

Themen: Musik, Tanz, Erwachsenwerden, Träume, Freund*innenschaft, Feminismus, Rassismus, Selbstwirksamkeit, Gleichberechtigung, Mut

Unterrichtsfächer: Musik, Deutsch, Kunst, Darstellendes Spiel, Ethik/Lebenskunde, Politik, Sozialkunde

© Filmakademie Baden-Württemberg / Drop-Out Cinema eG

EIN TAG OHNE FRAUEN

Zum fünfzigsten Jubiläum schildern Zeitzeug*innen und spielerische Animationen den isländischen Frauenstreik. Am 24. Oktober 1975 legten 90 Prozent der Isländerinnen ihre Arbeit nieder – sowohl die Erwerbsarbeit als auch die unbezahlte Kinderversorgung und Hausarbeit. Die damaligen Geschlechterrollen und das Verständnis, was Arbeit ist, erhielten sichtbare Risse. Inzwischen belegt Island im jährlich veröffentlichten Gleichstellungsindex des Weltwirtschaftsforums regelmäßig den ersten Platz.

Themen: Feminismus, Gleichberechtigung, Geschlechterrollen, ziviler Ungehorsam, Widerstand, Streik, Arbeit, Geschichte, Island, soziale Ungleichheiten

Unterrichtsfächer: Geschichte, Politik, Sozialkunde, Ethik/Lebenskunde, Erdkunde

© Rise and Shine Cinema

DIE MÖLLNER BRIEFE

In der Nacht auf den 23. November 1992 kamen in Mölln Ayşe Yilmaz und Bahide Arslan bei einem rechtsextremistischen Brandanschlag ums Leben. Die Überlebenden sind bis heute gezeichnet. Durch Zufall entdeckt İbrahim Arslan 30 Jahre später Solidaritäts- und Trauerbekundungen, die unbeachtet im Möllner Stadtarchiv lagen. Der Dokumentarfilm begleitet ihn und nähert sich dabei geschichtspolitischen und sozialen Fragen von Erinnern und Gedenken, Solidarität, der Rolle von Archiven, aber auch von Verdrängen und Rassismus an.

Themen: Rechtsextremismus, Rassismus, Betroffenenperspektive, Trauma, Solidarität, Archive, Geschichte, Erinnerungsarbeit, Aktivismus

Unterrichtsfächer: Deutsch, Politik, Sozialkunde, Geschichte, Lebenskunde/Ethik/Religion, Psychologie

© inselfilm produktion

© inselfilm produktion

NO OTHER LAND

Ein junger Palästinenser und ein junger Israeli werden Freunde und Mitstreiter für die Rechte der Palästinenser*innen in Masafer Yatta im Westjordanland. Basel filmt dort seit seiner Kindheit, wie das israelische Militär Haus für Haus die palästinensischen Dörfer räumt. Yuval dokumentiert als Journalist. Die Dorfgemeinschaften protestieren, weichen in Höhlen aus und bauen behelfsmäßig wieder auf. Die ungleichen Freunde Basel und Yuval verbindet ihr Engagement für Menschenrechte.

Themen: Israel-Palästina-Konflikt, Westjordanland, Aktivismus, Solidarität, Medien, Journalismus, Pressefreiheit, Militär, Gewalt, Menschenrechte

Unterrichtsfächer: Deutsch, Lebenskunde/Ethik/Religion, Politik, Geschichte, Erdkunde

© Yabayay Media / Antipode Films

Hier findest du alle Begleithefte zum Downloaden!

Frieden und Stärkung der Demokratie, Bekämpfung von Armut und Ungleichheit, Engagement gegen Diskriminierung, Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz – all diese Themen hängen miteinander zusammen und sind zentral für eine nachhaltige Entwicklung hin zu einer lebenswerteren Welt. Das Filmprogramm „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ beschäftigt sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, mit ihrem Ist-Zustand, hinterfragt kritisch, inspiriert und gibt Anregungen zur Auseinandersetzung.

Die nachhaltigen Entwicklungsziele können nur gelingen, wenn alle mitmachen. Jede*r Einzelne von uns kann etwas tun: Sei es sich im Verein, in der Schule oder Stadt für mehr Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung zu engagieren.

Taten sind jetzt gefragt!

 

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DUs Earth Overshoot Day © 17Ziele

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Mache Druck bei Politikern.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Spende alte Fahrräder.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Trinke Leitungswasser.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gehe Blut spenden.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Kaufe regionale Produkte.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Gehe wählen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Mache Druck bei Politikern.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Spende alte Fahrräder.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Trinke Leitungswasser.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gehe Blut spenden.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Kaufe regionale Produkte.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Gehe wählen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!