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03.07.2026

Klimawandel: Wer zahlt den Preis? – mit Baro Gabbert von Greenpeace

Warum ist die Klimakrise auch eine Frage von Gerechtigkeit? Und wer trägt eigentlich die Verantwortung für ihre Folgen?

In dieser Folge spricht Juristin und Greenpeace-Sprecherin Baro Gabbert mit Moderatorin Donya Farahani darüber, warum Klimaschutz weit mehr ist als die Reduktion von Emissionen und weshalb ökologische und soziale Fragen nicht voneinander getrennt werden können.

"Wenn ich groß bin, möchte ich..."

Schon als Kind nahm Baro Gabbert die Widersprüche zwischen dem Umgang des Menschen mit der Natur und den daraus entstehenden Ungerechtigkeiten wahr. Für sie stand früh fest, dass sie Jura studieren möchte, um gesellschaftliche Veränderungen aktiv mitzugestalten. Auch feministische Perspektiven spielten dabei eine wichtige Rolle: Denn Debatten und Entscheidungen über Umwelt und Klima wurden lange Zeit überwiegend von Männern geprägt. Heute setzt sie sich als Juristin und Sprecherin von Greenpeace für mehr Klimagerechtigkeit und ambitionierten Klimaschutz ein.

Klimakrise als Frage der (Un-)Gerechtigkeit

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Erkenntnis, dass die Klimakrise eine Krise der Ungleichheiten ist. Während die Folgen der Erderwärmung weltweit spürbar sind, trifft sie Menschen und Regionen unterschiedlich stark. Gerade diejenigen, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, leiden häufig am stärksten unter ihren Auswirkungen.

Baro Gabbert erklärt, warum internationale Zusammenarbeit und verbindliche rechtliche Rahmenbedingungen unverzichtbar sind und weshalb Klimaschutz zunehmend auch vor Gerichten verhandelt wird. Gleichzeitig geht es um soziale Fragen und gesellschaftliche Akzeptanz:

Wie können notwendige Veränderungen gelingen, ohne Menschen zu überfordern? Warum stoßen Klimaschutzmaßnahmen immer wieder auf Widerstand? Und was bedeutet ein gerechter Übergang hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft?

Hört rein in eine Folge über Klimagerechtigkeit, internationale Verantwortung und die Frage, wie wir den Wandel so gestalten können, dass niemand zurückgelassen wird.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DUs Earth Overshoot Day © 17Ziele

Dieser Artikel wurde vom Team der Bildungskampagne #17Ziele erstellt.

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Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

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Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

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Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Trinke Leitungswasser.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

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Mache Druck bei Politikern.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

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Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Kaufe regionale Produkte.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

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