Globale Krisen, wachsende Ungleichheiten und geopolitische Spannungen prägen unseren Alltag. Gleichzeitig bleiben viele Notlagen unsichtbar, etwa von Millionen von Menschen die in den am wenigsten entwickelten Ländern an Hunger leiden und in extremer Armut leben.
Was heißt es unter dieses Bedingungen, Verantwortung für Entwicklungspolitik zu tragen, gerade wenn die Mittel knapper werden und die Kritik in Deutschland wächst?
Im Fokus: Partnerschaften, Sicherheit & Stabilität
In dieser Folge spricht Moderatorin Katie Gallus mit Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über ihre Vision einer starken Entwicklungspolitik in einer krisengeschüttelten Welt und wie sie diese als Ministerin ausgestaltet.
Die Ministerin erläutert, wie ihre Reformen das BMZ fokussierter und partnerschaftlicher ausrichten sollen, ohne das Herzstück der Arbeit des BMZ, den Kampf gegen Hunger und Armut aus den Augen zu verlieren. Sie zeigt wie die Finanzierung von Schulspeisungen in Ländern wie Sierra Leone nicht nur Hunger bekämpfen, sondern auch regionale Stabilität stärken und strategische Partnerschaft fördern und damit zu einem wichtigen Baustein der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik werden.
Wenn wir in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben möchten, [...] müssen wir auch andere dabei unterstützen, dass sie auch in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben."
Reem Alabali Radovan
Jede*r kann Veränderung bringen
Außerdem ermutigt sie junge Menschen und vor allem Frauen selbst Verantwortung zu übernehmen und Veränderung mitzugestalten. Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt dabei eine wichtige Rolle, um globale Zusammenhänge hierzulande verständlich zu machen.
Hört rein in eine Folge über globale Verantwortung, strategische Zusammenarbeit mit Partnerländern und den herausfordernden Weg in eine Welt ohne Armut.
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Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.
Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.