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Globale Krisen, wachsende Ungleichheiten und geopolitische Spannungen prägen unseren Alltag. Gleichzeitig bleiben viele Notlagen unsichtbar, etwa von Millionen von Menschen die in den am wenigsten entwickelten Ländern an Hunger leiden und in extremer Armut leben.

Was heißt es unter dieses Bedingungen, Verantwortung für Entwicklungspolitik zu tragen, gerade wenn die Mittel knapper werden und die Kritik in Deutschland wächst?

Im Fokus: Partnerschaften, Sicherheit & Stabilität

In dieser Folge spricht Moderatorin Katie Gallus mit Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über ihre Vision einer starken Entwicklungspolitik in einer krisengeschüttelten Welt und wie sie diese als Ministerin ausgestaltet.

Die Ministerin erläutert, wie ihre Reformen das BMZ fokussierter und partnerschaftlicher ausrichten sollen, ohne das Herzstück der Arbeit des BMZ, den Kampf gegen Hunger und Armut aus den Augen zu verlieren. Sie zeigt wie die Finanzierung von Schulspeisungen in Ländern wie Sierra Leone nicht nur Hunger bekämpfen, sondern auch regionale Stabilität stärken und strategische Partnerschaft fördern und damit zu einem wichtigen Baustein der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik werden.

Wenn wir in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben möchten, [...] müssen wir auch andere dabei unterstützen, dass sie auch in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben."

Reem Alabali Radovan

Jede*r kann Veränderung bringen

Außerdem ermutigt sie junge Menschen und vor allem Frauen selbst Verantwortung zu übernehmen und Veränderung mitzugestalten. Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt dabei eine wichtige Rolle, um globale Zusammenhänge hierzulande verständlich zu machen.

Hört rein in eine Folge über globale Verantwortung, strategische Zusammenarbeit mit Partnerländern und den herausfordernden Weg in eine Welt ohne Armut.

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DU's zu Ziel 17 © 17Ziele

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Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

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Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

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Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Mache Druck bei Politikern.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

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Kaufe regionale Produkte.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

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Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

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Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Trinke Leitungswasser.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

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Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

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