Zurück

Subventionen für fossile Brennstoffe reduzieren

Die erstaunlichen Kosten für den Verbrauch und die Auswirkungen von Subventionen für fossile Brennstoffe - geschätzte 7 Billionen Dollar jährlich - stellen ein erhebliches Hindernis für eine nachhaltige Entwicklung dar. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds könnte diese Zahl bis 2030 auf 8,2 Billionen Dollar ansteigen. Zum Vergleich: Mit 7 Billionen Dollar könnte man sowohl Apple als auch Google kaufen, und es blieben 1,3 Billionen Dollar übrig. Im Vergleich dazu würde die Umsetzung aller SDGs von 2023 bis 2030 jährlich 5,4 bis 6,4 Billionen Dollar erfordern. Subventionen für fossile Brennstoffe, im weitesten Sinne definiert als Preisnachlässe für Brennstoffe wie Benzin, Diesel und Kochgas, sind nicht nur exorbitant teuer, sondern auch äußerst ungerecht.

Wohlhabende Haushalte verbrauchen mehr Brennstoffe und profitieren daher unverhältnismäßig stärker davon als ärmere Haushalte.

Die Abschaffung der Subventionen für fossile Brennstoffe bietet drei entscheidende Vorteile:
 
1.    Umweltvorteile durch die Verringerung der Emissionen

2.   Mehr Gerechtigkeit durch Beseitigung von Verteilungsungerechtigkeiten

3.   Fiskalische Effizienz durch Freisetzung von Mitteln für die Umsetzung der Agenda 2030

Abbau der Subventionen für fossile Brennstoffe: Leichter gesagt als getan

Trotz der weit verbreiteten Anerkennung der Vorteile stehen Regierungen und internationale Organisationen bei der Abschaffung von Subventionen vor großen Herausforderungen. Versuche, sie auslaufen zu lassen, lösen häufig öffentliche Gegenreaktionen aus, wobei Proteste die politischen Entscheidungsträger*innen zwingen, Reformen zurückzunehmen oder Subventionen wieder einzuführen. Für viele sind diese Subventionen ein wesentlicher Bestandteil des Gesellschaftsvertrags zwischen Bürger*innen und Regierungen.

Ein zentrales Hindernis ist das Misstrauen der Öffentlichkeit. Viele Menschen bezweifeln, dass die Einsparungen aus der Abschaffung von Subventionen in einer Weise reinvestiert werden, die der Gesellschaft zugute kommt. Ohne Vertrauen in die Politik der Regierung überwiegt die Angst vor einer Verschlechterung der Lage die Aussicht auf langfristige Gewinne.

Erfolgreiche Reformen begegneten diesem Misstrauen durch:

  • Klare Kommunikationskampagnen, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Reformprozess stärken.
  • Zweckgebundene sozialpolitische Maßnahmen, die den Bürger*innen greifbare Vorteile bringen, wie z. B. eine verbesserte Gesundheitsversorgung, Bildung oder Infrastruktur.

Eine weitere große Herausforderung besteht darin, die Abhängigkeit der Menschen von fossilen Brennstoffen zu verringern. Während einige Alternativen wie elektrische Kochherde und Solarpaneele weithin verfügbar sind, brauchen andere - wie grüne Energie in LKWs- noch Zeit. Diese Ungleichheit erschwert den Übergang und macht es schwieriger, die Subventionen abbauen zu lassen.

Die Reform der Gesellschaftsverträge zur Verwirklichung der SDGs

Die Subventionierung fossiler Brennstoffe war eine der wichtigsten Säulen der Gesellschaftsverträge des 20. Jahrhunderts, mit denen billige Energie für das Wirtschaftswachstum sichergestellt werden sollte. Heute stehen diese Subventionen im Widerspruch zu der von den SDGs geförderten Nachhaltigkeitsagenda. Eine Reform dieser Gesellschaftsverträge ist unerlässlich, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Ressourcen auf eine nachhaltige Entwicklung umzulenken. Die Abschaffung von Subventionen setzt wichtige Ressourcen frei, die in die SDGs investiert werden können, und signalisiert einen Wechsel zu einer nachhaltigeren Politik.

Die Regierungen sollten:
 
1. Transparent über die Auswirkungen des Subventionsabbaus kommunizieren.
 
2. Bestehende Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen durch die Förderung zugänglicher
    und erschwinglicher Alternativen angehen.

Auf diese Weise können Regierungen anfangen Gesellschaftsverträge zu reformieren, Umweltschäden reduzieren und der Verwirklichung der SDGs näherkommen.

Verfasser*innen

Mauricio Böhl Gutierrez, Wissenschaftlicher Mitarbeiter - German Institute of Development and Sustainability (IDOS)

Tu Du's

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Spende alte Fahrräder.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Trinke Leitungswasser.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gehe wählen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Gehe Blut spenden.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Mache Druck bei Politikern.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe regionale Produkte.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Spende alte Fahrräder.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Trinke Leitungswasser.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Gehe wählen.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Gehe Blut spenden.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Mache Druck bei Politikern.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Besuche Kleider­tausch­börsen und Second Hand Shops.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Kaufe regionale Produkte.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!