Zurück

Das Wuppertal Institut gibt politische, ökonomische und gesellschaftliche Impulse für eine nachhaltige Digitalisierung in Deutschland auf acht Ebenen

Deutschland schnell und nachhaltig digitalisieren – und dabei sowohl wirtschaftliche und soziale Potenziale heben als auch den Klimaschutz voranbringen: Was dazu nötig ist, zeigen Forschende des Wuppertal Instituts im Zukunftsimpuls "Digitales Deutschland". Die 15 Autor*innen liefern konkrete Handlungsempfehlungen, zeigen Best Practices und erläutern wissenschaftliche Hintergründe für acht zentrale Handlungsfelder: von globalen Produktinformationssystemen über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen KI, Ökodesign und Mensch-Maschine-Schnittstellen bis hin zur Rolle des Gesetzgebers für eine nachhaltige Digitalisierung. Zudem beschreiben sie konkrete Maßnahmen zur Digitalisierung des Verkehrs und unserer Städte und zeigen, wie sich der damit verbundene Energie- und Ressourcenverbrauch begrenzen lässt.

Wuppertal, 15. Dezember 2025: In acht kompakten Kapiteln umreißen die Autor*innen den aktuellen Stand und die Perspektiven einer nachhaltigen Digitalisierung in Deutschland – und zeigen, welche Ansätze in den einzelnen Bereichen zielführend sind. Der Zukunftsimpuls "Digitales Deutschland: Politische, ökonomische und gesellschaftliche Impulse für eine nachhaltige Digitalisierung in Deutschland auf acht Ebenen" umfasst folgende Themen:

  • Digitale Produktinformationssysteme und Digitale Produktpässe
  • Künstliche Intelligenz als Treiber zukunftsfähiger Wettbewerbsfähigkeit
  • User Interfaces zur Förderung nachhaltigen Verbraucherverhaltens
  • Smart Sustainable City: Lösungen für die nachhaltige Stadtentwicklung
  • Smart Mobility: Verkehr intelligent vernetzen und effizienter gestalten
  • Die Rolle des Ökodesigns für die digital-ökologische Transformation
  • Der Ressourcenaufwand für die Digitalisierung
  • Transformationspolitik: Digitalisierung eine Richtung geben

Jedes Kapitel enthält einen konkreten Fünf-Punkte-Plan: Die Autor*innen zeigen, welche Schritte möglich und sinnvoll sind für eine transformative Digitalisierung, die Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenzialen verbindet.

Digitalisierung in Deutschland: nur mit Blick aufs Gesamtsystem möglich

"Digitale Transformation ist hochkomplex und durchdringt alle Bereiche unseres Lebens, von der Arbeit über den privaten Alltag bis hin zu wirtschaftlichen und staatlichen Strukturen. Digitalisierung bietet unglaublich viele Chancen, muss aber nachhaltig gestaltet werden, um die Potenziale mehrwertstiftend heben zu können. Dafür braucht es einen umfassenden, interdisziplinären Ansatz. Genau den liefern unsere Forschenden mit diesem Zukunftsimpuls, für acht Kernbereiche einer zielgerichteten, nachhaltigen Digitalisierung", beschreibt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, das Konzept des Zukunftsimpulses.

Das Impulspapier richtet sich an politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteur*innen mit Berührungspunkten zur Digitalisierung. Die Inhalte sind so angelegt, dass sie einerseits für Generalisten und Fachfremde verständlich sind, andererseits aber auch ausgewiesenen Expert*innen neue Impulse liefern – etwa in Form aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, antizipierter Entwicklungen oder durch die Verknüpfung mit angrenzenden Themenfeldern. Ergänzt werden die kompakten Texte durch Einblicke in die Praxis, Handlungsleitfäden und digitale Anlaufstellen für die praktische Umsetzung.

Digitalisierung als Enabler und Treiber für zukunftsfähiges, grünes Wachstum

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf das System Erde, positiv wie negativ, sind alles andere als geklärt: Je nachdem, in welche Richtung die digitale Transformation entwickelt und gesteuert wird, kann sie signifikant zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und grünem Wachstum beitragen – oder selbst zum massiven Strom- und Ressourcenfresser werden.

Was wir brauchen ist eine transformative Digitalisierung, die nicht nur Staat und Wirtschaft effizienter macht, sondern darüber hinaus den Übergang in eine nachhaltige Wirtschaftsweise ermöglicht und uns Wachstumschancen auf globaler Ebene eröffnet"

, so Prof. Dr.-Ing. Stephan Ramesohl, Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation am Wuppertal Institut. Die Potenziale seien vorhanden, viele gute Ansätze sichtbar. Jetzt komme es darauf an, diese systematisch zu erfassen, zu bewerten und mit ausreichend politischem Rückenwind in die Umsetzung zu bringen.

Game Changer für die Kreislaufwirtschaft

Auch Dr. Holger Berg ist überzeugt von den enormen digitalen Potenzialen: "Digitale Produktinformationssysteme werden der Game Changer für die Circular Economy", sagt der stellvertretende Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut. Deutschland sei zwar führend in einigen digitalen Spitzentechnologien und habe im Verbund mit der EU großen Einfluss auf die Entwicklung der zukünftigen globalen Technologiebasis. Aber das allein reiche nicht, so Berg: "Kommende Systeme wie der Digitale Produktpass müssen global funktionieren, damit sie fair und funktionsfähig sind – denn nur gemeinsam entwickelte Systeme, von denen am Ende alle profitieren, sind in unserer digital vernetzten Welt sinnvoll realisierbar."

Zum Download: Zukunftsimpuls "Digitales Deutschland"

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DU's zu Ziel 7 © 17Ziele

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Kaufe regionale Produkte.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Spende alte Fahrräder.

Gehe wählen.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gehe Blut spenden.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Mache Druck bei Politikern.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Kaufe regionale Produkte.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Spende alte Fahrräder.

Gehe wählen.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Gehe Blut spenden.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Nutze Naturbäder statt chlor­gereinigte Schwimm­bäder.

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Mache Druck bei Politikern.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!