Zurück

Die Ahrtal-Flut – eines der prägendsten Extremwetterereignisse Deutschlands – zeigte uns vor fünf Jahren eindrücklich, wie verletzlich unsere Städte gegenüber den Folgen der Klimakrise sind.

Die Flutkatastrophe machte deutlich, wie dringend wir mehr Klimaschutzmaßnahmen und -anpassungen brauchen, um Natur, Städte und unsere Lebensgrundlage zu bewahren und schützen. Gleichzeitig gibt es bereits heute zahlreiche starke Technologien und Innovationen, die uns in Krisen helfen, ihre Auswirkungen abzumildern oder sogar präventiv wirken. Viele dieser Lösungen bleiben jedoch oft im Hintergrund. Um diese Lösungen sichtbar zu machen, Hoffnung und Optimismus zu stärken und Menschen für nachhaltiges Handeln zu begeistern, haben die Bildungskampagne #17Ziele und der wissenschaftliche YouTube-Kanal Breaking Lab eine neue Miniserie veröffentlicht.

„Klimaphalt“ – präventiv gegen die Versiegelung in Städten

In der ersten Folge zeigt der Wissenschaftsjournalist Dr. Jacob Beautemps, wie „Klimaphalt“ funktioniert: ein innovativer Asphalt, der Wasser speichert, Mikroplastik bindet, Lautstärke reduziert und Städte abkühlt. Er fungiert also auf vielen Ebenen klimaschonend. Solche Technologien machen Hoffnung – und zeigen, wie nachhaltige Stadtentwicklung aussehen kann.

Interesse für den Klimaphalt geweckt? Dann klick hier rein:

Screenshot aus #17Ziele x Breaking Lab Video "Diese Straße bleibt 8°C kühler und schluckt 150 Liter Wasser pro m²!" Video öffnen

„Flutsäcke“ – eine Innovation, die im Ernstfall Wassermassen stoppt

Der zweite Teil der Serie rückt eine Innovation in den Fokus, die dann greift, wenn Prävention nicht mehr ausreichte: Flutsäcke. Sie werden im akuten Moment eingesetzt, um Wasser aufzuhalten und Gebäude zu schützen – schnell, flexibel und wiederverwendbar. Jacob Beautemps zeigt im Detail, wie die Technik funktioniert. Der große Vorteil gegenüber klassischen Sandsäcken: Sie sind kleiner, leichter zu handhaben und wiederverwendbar. Der Nachteil: deutlich höhere Kosten und hergestellt aus Mikroplastik.

Diese Innovation findest du spannend? Wie genau im Krisenfall entschieden und gehandelt werden kann, siehst du hier:

Breaking Lab x 17Ziele YouTube Video zu Flutsäcken Video öffnen

Tunnelsystem in Bangkok – ein beeindruckendes Konstrukt zum Schutz der Stadt

In der dritten Folge öffnet die Serie den Blick über Deutschland hinaus. Weltweit kämpfen Länder seit Jahren mit extremen Wetterereignissen – und entwickeln beeindruckende Klimaanpassungen, von denen wir viel lernen können. Ein herausragendes Beispiel findet sich in Bangkok: ein gigantisches Tunnelsystem, das im Ernstfall ganze Wassermassen aus der Stadt leitet. Jacob Beautemps hat sich selbst auf den Weg gemacht, um diese Technologie zu erleben – und zu prüfen, was davon im Ahrtal funktionieren könnte.

Wie genau das Tunnelsystem aussieht und funktioniert zeigt dieses Video:

Breaking Lab x 17Ziele YouTube Video zu Tunnelsystemen Video öffnen

Klimaanpassungen im Ahrtal – was ist bereits geschehen und wie können wir weitere Katastrophen verhindern?

Zum Abschluss der Serie rund um den 5. Jahrestag der Ahrtal-Flut greift diese Folge alle drei Themenblöcke und Innovationen für mehr Klimaanpassungen und nachhaltigere Städte auf. Sie bindet Interviews von Betroffenen im Ahrtal ein, zeigt uns warum Veränderung zählt, und motiviert uns dazu, mehr in Klimaschutz zu investieren. Diese Folge macht Mut, groß zu denken und entschlossen in Klimaschutz zu investieren, damit eine lebenswerte Zukunft nicht nur möglich wird, sondern Realität.

Klick hier rein, um mehr zu erfahren:

#17Ziele x Breaking Lab mit Dr. Jacob Beautemps © IUTV Video öffnen

Und weil Klimaschutz im Kleinen beginnt, kommen hier ein paar TU DU‘s für dich und dein Umfeld:

Für mehr Klimaschutz: Treib die Begründung von Innenstädten voran.

Für nachhaltigere Städte: Setze dich für die Entsiegelung von Flächen in deiner Stadt ein.

Für gemeinnützige Innovation: Unterstütze Forschungsprogramme und stärke nachhaltiger Wissenschaft den Rücken!

Für mehr Inspiration und Anregungen, folge uns auf Instagram @17Ziele.de

TU DUs Earth Overshoot Day © 17Ziele

Dieser Artikel wurde am 17. Juni 2026 veröffentlicht.

Klimaschutz, fairer Handel, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle angehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbare, globale Folgen. Daher haben sich die Vereinten Nationen (UN) 2015 zusammengetan und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ins Leben gerufen. Damit sollen Zivilbevölkerung, politische und wirtschaftliche Akteure zu nachhaltigem Handeln motiviert werden.

Die Bildungskampagne #17Ziele verknüpft die Kernbotschaften der Nachhaltigkeitsziele mit der Alltagswelt der Deutschen Zivilbevölkerung und inspiriert durch optimistische und positive Kommunikation zu sozialem, ökologischem und ökonomischen Engagement und Handeln.

Tu Du's

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Gehe wählen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Gehe Blut spenden.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Spende alte Fahrräder.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Trinke Leitungswasser.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Kaufe regionale Produkte.

Hinter­frage Rollen­bilder und rege Dis­kus­sionen dazu in deinem Um­feld an.

Unterstütze Organi­sationen, deren Ziel sauberes Wasser für alle ist.

Kaufe nur Lebens­mit­tel, die du auch auf­brau­chen kannst.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Gehe wählen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Spende alte Lehrbücher oder Bücher.

Biete deine Hilfe an, z.B. wenn du Ob­dach­lose bei Kälte siehst.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Melde dich als freiwilliger Vorleser beim Netzwerk „Vorlesen".

Hinter­frage deine Kon­sum­gewohn­heiten. Brauchst du dieses Produkt wirklich?

Kaufe Lebens­mittel für Be­dürf­tige, viele Super­märkte machen regel­mässige Aktionen.

Gieße deine Pflanzen mit Regen­wasser.

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Organisiere und engagiere dich z.B. in Gewerk­schaften.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Kaufe nur Fisch­arten, die nicht durch Über­fischung bedroht sind.

Nutze Splitt statt Streusalz, das ist gesünder für Pflanzen und Tiere.

Gehe Blut spenden.

Richte Nist­möglich­keiten für Vögel ein.

Unterschreibe Petitionen, die nicht-nach­haltige Stadt­entwick­lungs­projekte stoppen.

Spende alte Fahrräder.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Iss öfter vegetarisch und redu­ziere deinen Fleisch­konsum.

Überlege, welche Erfindung deine Stadt besser machen würde.

Trinke Leitungswasser.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Repariere einen tropfenden Wasser­hahn oder un­dichten Spülkasten.

Informiere dich über deine Rechte und die von anderen.

Nimm öfter das Fahrrad statt das Auto. Für deine Gesund­heit und das Klima.

Kaufe weniger Produkte, die lange Liefer­wege oder Kühl­ketten haben.

Unterstütze Unternehmen, die auf Inklusion setzen.

Entscheide dich für Frei­willigen­arbeit, z.B. als Sprach­lehrerin oder Sprach­lehrer.

Unterstütze Projekte, die sich gegen Genital­verstüm­melung einsetzen.

Gib Sprach- und Integrations­kurse.

Setze dich für den barriere­freien Aus­bau von allen öffent­lichen Insti­tu­tionen ein.

Wechsel noch heute zu einem Öko­strom­anbieter.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Organisiere Stadt­entwicklungs­wettbewerbe.

Erzähle jedem von den 17 Zielen.

Werde Förder­mitglied bei Orga­nisa­tionen, die sich für die 17 Ziele einsetzen.

Führe einen Stromspar-Tag ein.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Beteilige dich an Crowd­sourcing-Aktionen.

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Achte beim Einkauf auf biolo­gisch und nach­haltig erzeugte Produkte.

Pflanze Bäume und Pflanzen, die die Luft filtern.

Kaufe regionale Produkte.

Ich bin Kaia, stell mir eine Frage zu den 17 Zielen!